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Plakatemuseum0005Zum ersten Mal unternahm es die frühere Gemeinde Fürth im Ostertal, sich im Rahmen einer Ausstellung in der Zeit vom 18. Mai bis zum 19. Oktober 2003 im Stadtgeschichtlichen Museum zusammen mit einer ergänzenden Broschüre als Stadtteil von Ottweiler vorzustellen. Eine durchaus nachahmenswerte Initiative, der sich künftig auch die Orte Lautenbach, Mainzweiler und Steinbach anschließen könnten.

Der im landschaftlich reizvollen Ostertal gelegene Ort kann auf eine lange Geschichte zurückblicken, die unter anderem in jüngster Vergangenheit durch ganz überraschende Funde aus römischer Zeit eindrucksvoll dokumentiert wurde. Im Januar 2000 kamen im Zuge der Bauarbeiten für eine Erdgasleitung von Mittelbrunn nach Remich in der Gemarkung Fürth zwei bedeutende Fundplätze mit Resten einer römischen Siedlung zum Vorschein, die der Staatlichen Denkmalpflege im Saarland bisher nicht bekannt waren.

Mit dem Alten Turm und der historischen Brücke über die Oster besitzt der Stadtteil sehr sehenswerte Baudenkmäler aus dem späten Mittelalter und der Zeit um 1550, mit der hervorragend restaurierten Ölmühle Wern ein markantes, noch funktionierendes, Beispiel jahrhundertealter Handwerkertradition.Die Gemeinde Fürth gehörte verwaltungsmäßig bis Ende 1973 zum Amt Wiebelskirchen und wurde im Zuge der Gebiets- und Verwaltungsreform am 1. Januar 1974 Stadtteil von Ottweiler. Unter der tatkräftigen Leitung des Ortsvorstehers Heinrich Schmidt, des ihm zur Seite stehenden Ortsrates und der Bevölkerung in Fürth gelang es in den folgenden Jahren, die Gemeinde in allen Bereichen positiv hervorragend weiter zu entwickeln und Tradition und Fortschritt in anschaulicher Weise miteinander zu verbinden. Die noch vorliegende Broschüre und die Ausstellung im Stadtmuseum in Ottweiler vermitteln und vermittelten einen beachtenswerten Eindruck darüber, was Ideenreichtum und die intakte Gemeinschaft von rund 1 700 Bürgern im Stadtteil Fürth im Laufe der letzten Jahre im Dienste eines Gemeinwesens positiv bewirken konnten.