Description of image1
Description of image2

In Zusammenarbeit mit dem Historischen Verein für die Saargegend e. V. freuen wir uns den o. a. Vortrag anbieten zu können.

In dem Vortrag werden die zahlreichen Fehden des Grafen Johann III. von Nassau- Saarbrücken im Vordergrund stehen. Dabei wird die Frage gestellt, wie diese zu einem Ende kamen und wie die strittigen Fragen ausgeräumt wurden. Durch die weitgestreuten Besitzungen im römisch-deutschen und französischen Königreich waren die Nassau- Saarbrücker Grafen in viele übergeordnete politische Abläufe verwickelt, was die Betrachtung ihrer Konflikte im Spätmittelalter besonders spannend macht.

Der Saarbrücker Historiker Tobias Wagner beschäftigt sich in seinem Dissertationsprojekt mit Konflikten in der Grafschaft Nassau-Saarbrücken und den Strategien der Beilegung und des Interessensausgleichs. In dem Vortrag präsentiert er der interessierten Öffentlichkeit Ergebnisse seiner Forschungen. Im Anschluss an Vortrag und Diskussion lädt das Stadtgeschichtliche Museum Ottweiler zu einem Umtrunk ein. Der Eintritt ist frei!

Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren, liebe Mitglieder, Freunde und Gönner des Stadtmuseums Ottweiler, verehrte Gäste!

Ich entbiete Ihnen allen, jedem einzelnen einen herzlichen Willkommensgruß, persönlich, aber auch im Namen des Vorstandes. Schön, dass Sie alle gekommen sind!

Ich wollte eigentlich  auf namentliche  Begrüßungen verzichten. Sie hätten alle gleichermaßen eine persönliche Begrüßung verdient. Aber einige Ausnahmen sind geboten: Sehr herzlich begrüße ich den Landtagsabgeordneten, die Beigeordneten des Landkreises und der Stadt, die Mitglieder des Kreistages, des Stadt.- und  Ortsrates, die Ortsvorsteher von Fürth und Mainzweiler, den ehemaligen Ortsvorsteher von Ottweiler, alle Leihgeber der Spielzeugausstellung, die Nachbarn, Schulleiter und Stellvertreterin unserer Anton-Hansen-Schule, Manfred Ruffing aus Fürth sowie Herrn Dene,  Vorsitzender des Vereins für Landeskunde, der unserem Museum mit Rat und Tat zur Seite gestanden hat.

Der 1. Vorsitzende des Vereins für das Stadtgeschichtliche Museum Ottweiler, Bürgermeister a. D. Hans-Heinrich Rödle, freute sich darüber, zahlreiche Besucher und Gäste anlässlich des diesjährigen Neujahrsempfangs des Vereins begrüßen zu können. Mancher nutzte auch die Gelegenheit, die Sonderausstellung zu besichtigen, die dem Thema historisches Spielzeug gewidmet ist.IMG 0319
Positiv wertete Rödle, dass der Empfang und das Museum immer wieder eine Plattform für die Kommunikation und damit für die Teilhabe bieten. Rödle weiter: „Wir pflegen also Kultur, eine Kultur des Miteianders, geprägt durch persönliche Begegnungen sowie den Werten der Redlichkeit, des Anstan- des und der Wahrhaftigkeit.“ Kritik meldete Rödle am Phänomen des Postfaktums auf, das mit dem Populismus und der Verrohung der Gesellschaft einhergehe, dies als mögliche Folge einer Informati- onsüberflutung durch die digitale Welt.
Der 1. Vorsitzende blickte schließlich auf die Ausstellungen „Kelten und Römer in unserer Heimat“, „Die Entstehung des Landkreises Ottweiler“ und die aktuelle Spielzeugausstellung zurück. Konkret wird es eine Ausstellung „500 Jahre Reformation in Ottweiler“ geben. Weitere Ausstellungen sind geplant, auch in Form der Treppengalerie in Zusammenarbeit mit dem Ottweiler Gymnasium. Zwei Exkursionen sind in der Mache, die zum Schaumberg und zur Benediktinerabtei sowie nach Worms führen. Am 14. September 2017 soll auf die Gründung des Stadtmuseums vor 20 Jahren erinnert werden. In diesem Jahr soll die Zukunftsstrategie beraten werden.
Text: Ralf Hoffmann

Anlässlich der Ausstellung „Barock - Nur schöner Schein?“ vom 11. September 2016 bis zum 19. Februar 2017 haben die Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim das kulturtouristische Netzwerk „Barockregion“ ins Leben gerufen und auch Ottweiler neben Städten wie Zweibrücken, Trier, Speyer und Mainz darin aufgenommen. Schlossanlagen, Sakralbauten, Bürgerhäuser, geometrisch ausgerichtete Gartenanlagen oder militärische Festungsbauten - zahlreiche historische Erinnerungsorte zeugen noch heute von der Vielschichtigkeit des Barock. Ergänzend zur Ausstellung wird das barocke Zeitalter dort wieder lebendig. 

Das Ottweiler Stadtmarketing plante und stimmte dazu eine Vortragsreihe mit dem Verein für das Stadtgeschichtliche Museum Ottweiler e. V. und den Reiss-Engelhorn-Museen ab. Die Reiss-Engelhorn-Museen weisen unter anderem auch in der Mannheimer Ausstellung, in Broschüren und im Internet auf die geplanten Ottweiler Aktivitäten hin.

Zum Auftakt erfolgte bereits ein barocker Spaziergang mit Hofprediger Hartmut Thömmes. Nachfolgend steht nun ein Vortrag über Pfarrer Woytt von Professor Horst Schiffler an. Der Ottweiler Pfarrer Georg Christian Woytt war ein Muster eines Theologen der Barockzeit. Seit der Einführung der Reformation in der Grafschaft Ottweiler im Jahre
1575 wirken ohne Unterbrechung evangelische Pfarrer in der ehemaligen Residenzstadt. Ein nicht nur für die Barockzeit herausragender Vertreter dieses Standes tritt uns in der Person G. Chr. Woytts entgegen, der, anders als der spätere Anton Hansen, im allgemeinen Bewusstsein kaum einen Platz gefunden hat. Dabei gibt es zahlreiche bemerkenswerte Facetten seines Lebens und Wirkens. In 38 Dienstjahren bekleidete Woytt die Ämter des Diakons, des 1. Pfarrers, Synodalinspektors und Hofpredigers; Interesse verdient auch sein persönliches Schicksal. 
Besonderes Ansehen erwarb er sich durch seine Aktivitäten für Stadt und Region, insbesondere durch seine Leistungen als Theologe, Pädagoge und Dichter. Auf der Grundlage auch bisher nicht berücksichtigter Quellen geht der Vortrag der Frage nach, ob und in welchem Maße dieser Pfarrer, der von 1718/19 bis 1756 in Ottweiler wirkte, dem Selbstbild und historischen Muster eines Theologen der Barockzeit entsprach. Es werden mehrere Zeugnisse seines Wirkens erstmals - auch im Bild - der Öffentlichkeit vorgestellt.


· Pfarrer Woytt - Muster eines barocken Theologen (Prof. Horst Schiffler) 05.10.2016; 20 Uhr 
· Barock à la carte - Kartographie im Fokus von Kunst und Technik (Harald Raber) 12.10.2016; 20 Uhr
· Fürst Ludwig und seine große Liebe - ein szenischer Vortrag (Klaus Burr, Brigitte Meister) 19.10.2016; 20 Uhr
· Generalbaumeister Stengel und Ottweiler (Dieter Robert Bettinger) 26.10.2016; 20 Uhr
Die Vorträge sind alle im Stengel-Pavillon, Bliesstraße 2 (am Rosengarten), in Ottweiler. Der Eintritt ist kostenfrei.
Veranstalter: Stadtmarketing Ottweiler in Zusammenarbeit mit dem Verein für das Stadtgeschichtliche Museum. Mehr Informationen: Tel. 06824 300865, Ralf Hoffmann

Der Verein Stadtgeschichtliches Museum Ottweiler e.V. führt am

                 03. Oktober 2016  (Tag der Deutschen Einheit)

eine Bildungsreise nach Trier ins Rheinische Landesmuseum zur Ausstellung

                 N E R O -   Kaiser, Künstler und Tyrann

durch.

 Es ist folgender Tagesablauf vorgesehen:

08.00 Uhr   Abfahrt am Landratsamt (gegenüber Möbel Philippi)

10.00 Uhr   Besichtigungsbeginn für die 1. Gruppe

10.15 Uhr   Besichtigungsbeginn für die 2. Gruppe

12.00 Uhr   bis 15.00 Uhr   Zeit zur freien Verfügung

                     (Stadt-u. Denkmalbesichtigung, Einkaufsbummel, Mittagessen,

                     evtl. Besuch weiterer Museen pp.)

15.30 Uhr   Weiterfahrt in ein Ausfluglokal im Ruwertal

                      (Abfahrt gleiche Stelle wie Ankunft)

17.30 Uhr   Rückfahrt

19.00 Uhr   Ankunft Ottweiler

Der Fahrpreis einschließlich Eintritt für das Museum beträgt 26,-- EUR/Pers.

und ist auf folgendes Konto des Vereins zu überweisen:

IBAN: DE91 5925 2046 0007 0069 77                                                                                              BIC:      SALADE51NKS                                                                                           

Der Eingang der Zahlung gilt als verbindliche Anmeldung. Die Teilnahmemöglichkeit richtet sich nach der Reihenfolge des Zahlungseingangs.

Freunde und Gönner des Vereins sind willkommen.

Anmeldeschluss ist der 26. Sept. 2016.

Weitere Auskünfte erteilt Paul-Gerhard Zeiger, Tel. 0 163 4 27 27 02.