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Unser Stadtmuseum - das Gedächtnis unserer Stadt - ist am Sonntag, dem 5.11.2017, von 14.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Der ehrenamtliche Museumsleiter Dieter Robert Bettinger bietet spannende Führungen an. Außerdem ist die Buchdruckwerkstatt geöffnet. Wilfried Hopf, der das ehrwürdige Druckerhandwerk von der Pike auf gelernt hat und auch noch die alte Technik beherrscht, bietet von 14.00 bis 17.00 inte- ressante Vorführungen an. Schriftsetzermeister Manfred Wiebelt steht ebenfalls zur Verfügung. Zudem können Sie an diesem Tage auch unsere 2. Ausstellung zur Geschichte der Reformation mit Exponaten

und Textbildern in Ruhe besichtigen.
Wir würden uns freuen, Sie am Sonntag, dem 5.11.2017, in dem Stadtmuseum zu treffen.

In Erinnerung an die Einführung der Reformation vor 500 Jahren ist im Stadtmuseum eine weitere Ausstellung eröffnet worden. Diese ist im Gegensatz zur ersten verändert. Ein Besuch lohnt sich“, versprach Hartmut Thömmes, der in Ottweiler als Hofprediger Stadtführungen begleitet und Impulse für das Kulturleben gibt. Anlässlich der Ausstellungseröffnung stellten er und Eva Kopmeier in den Rollen von Frau Käthe und von Martin Luther Szenen aus dem Alltagsleben des Pfarrhaushaltes dieser Zeit vor. Es ging dabei um Haus und Hof, ums eheliche Miteinander, die Gelehrtentätigkeit und anderes mehr. Gert Pfeiffer sorgte auf der Gitarre für die musikalische Beglei- tung. 

Im Anschluss verkosteten die Museumsbesucher Lutherbier aus der Großwald-Brauerei und Schmalzbrote. Eingangs hieß Robert Gerhardt als 2. Vorsitzender des Vereins für das Stadtgeschichtliche Museum die Besucher herzlich willkommen. Die Veranstaltung war wieder gut besucht. Jeder Stuhl war besetzt.

An der Entstehung der Ausstellung wirkten neben Hartmut Thömmes nachfolgende Vereinsmitglieder mit:

Joachim Bär, Dieter Robert Bettinger,
Klaus Burr, Robert Gerhardt und Ingo
Klein.
Die Ausstellung ist bis 17. Dezember
an allen Sonntagen von 14 bis 17 Uhr Hof Fotos: Hof

geöffnet. Der Eintritt ist frei. Zudem können andere Ausstellungen im Stadtmuseum in der Linxweilerstraße 5 besichtigt werden. 

Text und Bild: Ralf Hoffmann

In Zusammenarbeit mit dem Historischen Verein für die Saargegend e. V. freuen wir uns den o. a. Vortrag anbieten zu können.

In dem Vortrag werden die zahlreichen Fehden des Grafen Johann III. von Nassau- Saarbrücken im Vordergrund stehen. Dabei wird die Frage gestellt, wie diese zu einem Ende kamen und wie die strittigen Fragen ausgeräumt wurden. Durch die weitgestreuten Besitzungen im römisch-deutschen und französischen Königreich waren die Nassau- Saarbrücker Grafen in viele übergeordnete politische Abläufe verwickelt, was die Betrachtung ihrer Konflikte im Spätmittelalter besonders spannend macht.

Der Saarbrücker Historiker Tobias Wagner beschäftigt sich in seinem Dissertationsprojekt mit Konflikten in der Grafschaft Nassau-Saarbrücken und den Strategien der Beilegung und des Interessensausgleichs. In dem Vortrag präsentiert er der interessierten Öffentlichkeit Ergebnisse seiner Forschungen. Im Anschluss an Vortrag und Diskussion lädt das Stadtgeschichtliche Museum Ottweiler zu einem Umtrunk ein. Der Eintritt ist frei!

Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren, liebe Mitglieder, Freunde und Gönner des Stadtmuseums Ottweiler, verehrte Gäste!

Ich entbiete Ihnen allen, jedem einzelnen einen herzlichen Willkommensgruß, persönlich, aber auch im Namen des Vorstandes. Schön, dass Sie alle gekommen sind!

Ich wollte eigentlich  auf namentliche  Begrüßungen verzichten. Sie hätten alle gleichermaßen eine persönliche Begrüßung verdient. Aber einige Ausnahmen sind geboten: Sehr herzlich begrüße ich den Landtagsabgeordneten, die Beigeordneten des Landkreises und der Stadt, die Mitglieder des Kreistages, des Stadt.- und  Ortsrates, die Ortsvorsteher von Fürth und Mainzweiler, den ehemaligen Ortsvorsteher von Ottweiler, alle Leihgeber der Spielzeugausstellung, die Nachbarn, Schulleiter und Stellvertreterin unserer Anton-Hansen-Schule, Manfred Ruffing aus Fürth sowie Herrn Dene,  Vorsitzender des Vereins für Landeskunde, der unserem Museum mit Rat und Tat zur Seite gestanden hat.

Der 1. Vorsitzende des Vereins für das Stadtgeschichtliche Museum Ottweiler, Bürgermeister a. D. Hans-Heinrich Rödle, freute sich darüber, zahlreiche Besucher und Gäste anlässlich des diesjährigen Neujahrsempfangs des Vereins begrüßen zu können. Mancher nutzte auch die Gelegenheit, die Sonderausstellung zu besichtigen, die dem Thema historisches Spielzeug gewidmet ist.IMG 0319
Positiv wertete Rödle, dass der Empfang und das Museum immer wieder eine Plattform für die Kommunikation und damit für die Teilhabe bieten. Rödle weiter: „Wir pflegen also Kultur, eine Kultur des Miteianders, geprägt durch persönliche Begegnungen sowie den Werten der Redlichkeit, des Anstan- des und der Wahrhaftigkeit.“ Kritik meldete Rödle am Phänomen des Postfaktums auf, das mit dem Populismus und der Verrohung der Gesellschaft einhergehe, dies als mögliche Folge einer Informati- onsüberflutung durch die digitale Welt.
Der 1. Vorsitzende blickte schließlich auf die Ausstellungen „Kelten und Römer in unserer Heimat“, „Die Entstehung des Landkreises Ottweiler“ und die aktuelle Spielzeugausstellung zurück. Konkret wird es eine Ausstellung „500 Jahre Reformation in Ottweiler“ geben. Weitere Ausstellungen sind geplant, auch in Form der Treppengalerie in Zusammenarbeit mit dem Ottweiler Gymnasium. Zwei Exkursionen sind in der Mache, die zum Schaumberg und zur Benediktinerabtei sowie nach Worms führen. Am 14. September 2017 soll auf die Gründung des Stadtmuseums vor 20 Jahren erinnert werden. In diesem Jahr soll die Zukunftsstrategie beraten werden.
Text: Ralf Hoffmann