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Der 1. Vorsitzende des Vereins für das Stadtgeschichtliche Museum Ottweiler, Bürgermeister a. D. Hans-Heinrich Rödle, freute sich darüber, zahlreiche Besucher und Gäste anlässlich des diesjährigen Neujahrsempfangs des Vereins begrüßen zu können. Mancher nutzte auch die Gelegenheit, die Sonderausstellung zu besichtigen, die dem Thema historisches Spielzeug gewidmet ist.IMG 0319
Positiv wertete Rödle, dass der Empfang und das Museum immer wieder eine Plattform für die Kommunikation und damit für die Teilhabe bieten. Rödle weiter: „Wir pflegen also Kultur, eine Kultur des Miteianders, geprägt durch persönliche Begegnungen sowie den Werten der Redlichkeit, des Anstan- des und der Wahrhaftigkeit.“ Kritik meldete Rödle am Phänomen des Postfaktums auf, das mit dem Populismus und der Verrohung der Gesellschaft einhergehe, dies als mögliche Folge einer Informati- onsüberflutung durch die digitale Welt.
Der 1. Vorsitzende blickte schließlich auf die Ausstellungen „Kelten und Römer in unserer Heimat“, „Die Entstehung des Landkreises Ottweiler“ und die aktuelle Spielzeugausstellung zurück. Konkret wird es eine Ausstellung „500 Jahre Reformation in Ottweiler“ geben. Weitere Ausstellungen sind geplant, auch in Form der Treppengalerie in Zusammenarbeit mit dem Ottweiler Gymnasium. Zwei Exkursionen sind in der Mache, die zum Schaumberg und zur Benediktinerabtei sowie nach Worms führen. Am 14. September 2017 soll auf die Gründung des Stadtmuseums vor 20 Jahren erinnert werden. In diesem Jahr soll die Zukunftsstrategie beraten werden.
Text: Ralf Hoffmann