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Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz nahm den Quakbrunnen in Ottweiler in das Programm zum Tag des offenen Denkmals am 13.September 2015 auf. Dies veranlasste Hans-Joachim Hoffmann, sich mit diesem deutschlandweit einzigartigen Brunnendenkmal zu befassen. In seinen beiden Vorträgen in den Räumen des Stadtgeschichtlichen Museums in Ottweiler, Linxweilerstraße 5 stellt Hoffmann am 13. September 2015 um 10.30 und 15.00 Uhr den Saarbrücker Architekten Ludwig Nobis vor, der in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu den nicht unbedeutenden Architekten des Saarlandes zählte, entwarf er doch u.a. die Alte Hauptpost in Saarbrücken, die zur Zeit das Kultusministerium beherbergt, und das Rathaus in Püttlingen. Sein Tätigkeitsfeld umfasste neben der Planung öffentlicher Bauten auch die repräsentativer Villen und von Denkmalen. Alle Denkmale weisen einen Bezug zu historischen Ereignissen oder Personen auf. Diese Feststellung trifft auch auf den Quakbrunnen in Ottweiler zu. 

IMG 0377Ottweiler ist reich an Tradition und Geschichte. Tradition und Geschichte wurden von den Nassauer Grafen und Fürsten entscheidend geprägt. In einem eigens gestalteten barocken Zimmer des Stadtgeschichtlichen Museums werden nun Porträts der Fürstenfamilien und Porzellan-Repliken auf Dauer vorgestellt. Anlässlich der Übergabe des Raumes fand im Stadtgeschichtlichen Museum, in der Linxweilerstraße 5, in Ottweiler eine Feierstunde statt.
Eingangs führte Alt-Bürgermeister Hans-Heinrich Rödle, zugleich 1. Vorsitzender des Vereins für das Stadtgeschichtliche Museum, in die Zeit der Ottweiler Grafen und Fürsten ein, vor allem im Hinblick auf das Wirken von Fürst Wilhelm Heinrich. Rödle dankte den Besuchern für ihr Kommen und ihr Interesse an der Museumsarbeit. 
Mit Wilhelm Heinrich regierte erstmals von 1741 bis 1768 ein Fürst die Grafschaft Saarbrücken und damit auch Ottweiler. Ihm folgte in der Regentschaft sein Sohn Ludwig, bei uns besonders bekannt durch seine 2. Ehe mit Katharina Kest, der Reichsgräfin von Ottweiler. Ludwigs Sohn, Erbprinz Heinrich konnte, bedingt durch die Wirren der Französischen Revolution, sein Erbe nicht mehr antreten. 1793 war die Grafschaft Nassau-Saarbrücken erloschen.

Ottweiler ist reich an Tradition und Geschichte. Tradition und Geschichte wurden von den Nassauer Grafen und Fürsten entscheidend geprägt. In einem eigens gestalteten barocken Zimmer des Stadtgeschichtlichen Museums werden nun Porträts der Fürstenfamilien und Porzellan-Repliken auf Dauer vorgestellt. Am Freitag, dem 21. November 2014 um 19:00 Uhr findet dazu im Stadtgeschichtlichen Museum, Linxweilerstraße 5 in Ottweiler eine Feierstunde statt.  

Der Verein "Stadtgeschichtliches Museum" will u.a. die Erinnerung an die jüdischen Mitbürger, Männer, Frauen und Kinder, die vertrieben oder gar ermordet wurden, aufrecht halten. Anhand von Grabstellen auf dem jüdischen Friedhof hat Joachim Hoffmann in verdienstvoller Arbeit die Geschichte jüdischer Ottweiler Familien erforscht und niedergeschrieben. Die Stadt startet am 20. Februar d.J. die Aktion "Stolpersteine".

 Spende der Firma ATAX an das Museum und Präsentationder Website

Mittlerweile ist der Neujahrsempfang beim Stadtgeschichtlichen Museum Ottweiler e. V. ein fester Bestandteil im jährlichen Veranstaltungs-Programm des Vereins. So konnten am 19.01.2014 auch wieder mehr als 60 Vereinsmitglieder und Freunde des Museums aus Politik und Wirtschaft begrüßt werden. Auch der Präsident des Saarländischen Museumsverbandes, Herr Weskalnys mit Team war der Einladung gefolgt.