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Mit einer Begrüßung durch Hans-Heinrich Rödle, 1. Vorsitzender des Vereins für das Stadtgeschichtliche Museum Ottweiler e.V., zugleich Bürgermeister i. R., und einem informativen Vortrag von Dieter Robert Bettinger ist die Ausstellungsreihe im Stadtmuseum aktuell im Zeichen der „Kelten und Römer in unserer Heimat“ fortgesetzt worden.

Zahlreiche Interessierte fanden sich dazu zu einer kleinen Feierstunde ein, darunter offizielle Vertreter der Stadt, des Stadtrates, des Kreises, befreundeter kultureller Einrichtungen und der Presse.

Rödle: „Unsere kleiner, aber feine Ausstellung und besonders die begleitende Schrift über das Leben und Wirken der Kelten und Römer in unserer Heimat befassen sich bewusst mit der großen Geschichte und der lokalen Geschichte - bis hin zur spannenden Beschreibung der Ausgrabungen der römischen Villa am Sicklerweg im Frühjahr 1965. Der Verfasser der Schrift, der Ottweiler Historiker Dieter Robert Bettinger war damals dabei, der weitere Verfasser der Archäologe Rolf Distler noch nicht geboren.“ Über zwei Jahre habe das Team des Museums mit den Vorbereitungsarbeiten benötigt. Die Mühe habe sich gelohnt, dies auch dank der Unterstützung des Restaurators des Landesdenkmalamtes Alexander Domprobst. Rolf Distler, der bereits erwähnte Archäologe, wird ergänzend einen Vortrag zum Thema anbieten, auf den eigens hingewiesen wird.

Als eindrucksvolles Beispiel für die römischer Kultur werden einmalige Funde aus einer Ottweiler Villa und aus Fürth präsentiert. Der keltische Kulturkreis wird von einem spätkeltischen Kriegergrab aus Mainzweiler und einigen Grabbeilagen veranschaulicht. Nicht nur Gräber und Scherben sind im Laufe der Zeit gefunden worden. Teilweise schlummern Mauerwerke und Reste von hypokaustischen Heizungsanlagen in der Erde. Sie wurden nur zeitweise freigelegt und wieder zugeschüttet.

Abgerundet wird die sehenswerte, vor allem für Schulklassen aufschlussreiche Ausstellung durch verschiedene Leihgaben, die unter anderem der Kulturverein Wiebelskirchen und der Europäische Kulturpark Bliesbruck-Reinheim beisteuerte.

Geöffnet ist das Stadtmuseum jeden ersten Sontag im Monat von 14 bis 17 Uhr sowie auf Anfrage, Tel. 06824 3511.

Bilder zu dieser Veranstaltung finden Sie hier

Text: Ralf Hofmann (Stadt Ottweiler), Bilder: Jörg Dammann

Nach mehr als zwei Jahren intensiver Vorbereitung freut sich das Team vom Stadtgeschichlichen Museum endlich die Ausstellung "Kelten und Römer in unserer Heimat" zu eröffnen. Gezeigt wird die Ausstellung ab 17.4.2016 zu den üblichen Öffnungszeiten im Stadtgeschichtlichen Museum in Ottweiler in der Linxweilerstraße 5.  Die Austellung befasst sich mit den Kelten und Römern in unserer Heimat, deren Leben und Wirken sowie ihrer Kultur. Als eindrucksvolles Beispiel für die römische Kultur präsentieren wir einmalige Funder aus der Villa von Ottweiler und aus Ottweiler-Fürth. Der keltische Kulturkreis wird durch ein spätkeltisches Kriegsgrab aus Ottweiler-Mainzweiler und einigen weiteren Grabbeigaben veranschaulicht. Das Hauptanliegen der Ausstellung ist es, das Wirken der Keltenstämme im heutigen Gebiet unserer Stadt aufzuzeigen und die Akkulturation römischer Sitten und Bräuche durch die unterworfene Gesellschaft zu verdeutlichen

 

Im Jahre 2014 wurde das 200jährige Bestehen des Landkreises begangen. Landrat a. D. Dr. Rudolf Hinsberger präsentierte im Witwenpalais eine karthographisch gestaltete Ausstellung und eine Broschüre zur Entstehung des Kreises Ottweiler. Der Titel der Ausstellung war „Vom Fürst Ludwig über Napoleon zu Blücher“. Hans-Joachim Hoffmann hielt bereits 2010 innerhalb der 48. Westrichtagung im Landratsamt einen Vortrag „Zur Geschichte des Landkreises Ottweiler“. Hinsberger und Hoffmann stellten nun dem Stadtmuseum ihre Ergebnisse zur Verfügung. Der Verein für das Stadtgeschichtliche Museum erweiterte die Ausstellung um eine Kurzfassung zur Entstehen einer jüdischen Gemeinde in Ottweiler und eine von Hans Werner Büchel bearbeiteten Karte. Hierfür dankte Museumsmitarbeiter Klaus Burr, der die neue Ausstellung konzipierte.



Wer über Ottweiler in der Grafen- und Fürstenzeit, in der Zeit der Französischen Revolution und im folgenden 19. Jahrhundert einen Überblick erhalten möchte, sollte das Stadtmuseum aufsuchen. Ein Besuch lohnt sich.

Klaus Burr verfasste auch eine Begleitschrift zur Ausstellung, den Band 18 der Schriften des Stadtgeschichtlichen Museums. Pfarrer i. R. Hartmut Thömmes stellte die Exponate für die Erinnerung an das jüdische Erbe zur Verfügung.

(Text und Bild: Ralf Hoffmann)

Die museale Darstellung der Ottweiler Stadtgeschichte ist Hauptaufgabe des Vereins Stadtgeschichtlichs Museum. In der Vergangenheit konnten zu diesem Thema bereits zahlreiche erfolgreiche Ausstellungen, wie z. B. Ottweiler in der Grafenzeit, auf die Beine gestellt werden. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter der Museums planen jetzt einen weiteren Schritt zurück in die Geschichte zu machen und das Wirken der Kelten und Römer in unserer Region in einer Ausstellung darzustellen.

Am 30.06.2015 fand die ordentliche Mitgliederversammlung des Vereins Stadtgeschichtliches Museum statt. Freundlicherweise hatte uns die Stadtverwaltung ermöglicht die Versammlung im Großen Sitzungssaal des Rathauses durchzuführen. Trotz des hochsommerlichen Wetters waren mehr als 30 Mitglieder der Einladung gefolgt.